Pressemitteilungen

Mail-Anhang

Palazzetto Bru Zane gewinnt den OPER! AWARD als „Bester Förderer“

In einer feierlichen Zeremonie wurden am vergangenen Samstag, 21. September 2019 im Konzerthaus in Berlin die 1. OPER! AWARDS verliehen. Den Preis als „Bester Förderer“ erhielt der Palazzetto Bru Zane für sein Engagement in der Entdeckung und Wiederentdeckung der französischen Musik des langen 19. Jahrhunderts (1780–1920). Im Palazzetto Bru Zane wurde die Auszeichnung mit großer Freude aufgenommen, denn die Preisverleihung fand zu einem symbolträchtigen Zeitpunkt statt: Genau zur selben Zeit wurde in Venedig das 10-jährige Jubiläum des Palazzetto Bru Zane gefeiert. Mit dem Stiftungsvermögen von Nicole Bru recherchieren die Mitarbeiter in den Archiven befördern stetig Werke mit Seltenheitswert ans Tageslicht, die dann in vorbildlichen CD-Editionen in Buchformat erscheinen. Das ist ein einzigartiges Engagement – und daher absolut preiswürdig, lautet die Begründung der Jury.
Insgesamt 20 Preise wurden im Rahmen der OPER! AWARDS verliehen.
Am 7. Oktober findet im Pariser Théâtre des Champs-Élysées die festliche „Gala des 10 ans“ statt. Dort werden Solistinnen und Solisten wie Rodolphe Briand, Emmanuel Ceysson, Tassis Christoyannis, Cyrille Dubois, Véronique Gens, Edgaras Montvidas, Lara Neumann und Olivier Py zusammen mit dem Orchestre de chambre de Paris und dem Choeur du concert spirituel unter der Leitung von Hervé Niquet Wiederentdeckungen von Saint-Saëns, Gounod, Hervé, Godard, Offenbach, Lemoyne, Halévy, Méhul und Audran präsentieren.
Weitere Informationen hier

ohne Rand

Ergebnisse der Kritikerumfrage 2019 im Jahrbuch der Zeitschrift OPERNWELT

„OPERNHAUS DES JAHRES“ ist 2019 die OPÉRA NATIONAL DU RHIN. Das ergab die Umfrage der Zeitschrift Opernwelt unter 50 unabhängigen Musikkritikern in Europa und den USA. Gewürdigt wird ein Haus mit Spielstätten in Strasbourg, Colmar und Mulhouse, das sich als „Opéra d’Europe“ versteht und durch Entdeckerfreude, originelle Programme, vorbildliche Repertoirepflege sowie kreativen Esprit Aufsehen erregt. Ein Profil, das maßgeblich dem Ideenreichtum, Teamgeist und Weltbürgertum der am 30. Mai 2019 verstorbenen Intendantin Eva Kleinitz zu verdanken ist. Die Wahl der Opéra national du Rhin zum „Opernhaus des Jahres“ ist auch eine Hommage an sie.
Zur „AUFFÜHRUNG DES JAHRES“ wurde die gefeierte „Salome“-Produktion der Salzburger Festspiele gewählt. Für die Inszenierung der Richard Strauss-Oper in der Felsenreitschule sorgte ROMEO CASTELLUCCI, der auch als „REGISSEUR“ und „BÜHNENBILDNER DES JAHRES“ gewählt wurde. Auf ASMIK GRIGORIAN entfiel dank ihrer spektakulären Verkörperung der Titelpartie eine Rekordanzahl von Stimmen: Die litauische Sopranistin ist „SÄNGERIN DES JAHRES“ mit 24 Voten.
Für die „WIEDERENTDECKUNG DES JAHRES“ sorgte das Theater Osnabrück: Mit „GUERCŒUR“ (1901), einem zwischen Grand opéra und Mysterienspiel oszillierenden Stück des französischen Komponisten ALBÉRIC MAGNARD, gelang dem von Ralf Waldschmidt geleiteten Fünf-Sparten-Haus der größte Erfolg seiner langjährigen Bemühungen um selten aufgeführte Werke des frühen 20. Jahrhunderts – ein Triumph, an dem Generalmusikdirektor Andreas Hotz, Regisseur Dirk Schmeding und das Hausensemble wesentlichen Anteil hatten.
Die „URAUFFÜHRUNG DES JAHRES“ ging am Teatro alla Scala in Mailand über die Bühne: „FIN DE PARTIE“ von GYÖRGY KURTÁG. In seiner Vertonung des gleichnamigen Dramas von Samuel Beckett entfaltet der 93-jährige ungarische Komponist alle Register seiner unerschöpflichen Klangfantasie. Die musikalische Leitung hatte Markus Stenz, Regie führte Pierre Audi.
Zum „ORCHESTER DES JAHRES“ wurde – zum achten Mal – das BAYERISCHE STAATSORCHESTER gewählt. Die Kür bestätigt nicht zuletzt die konstant herausragenden Ergebnisse der Zusammenarbeit mit Generalmusikdirektor Kirill Petrenko.
Der Titel „DIRIGENTIN DES JAHRES“ ging diesmal an die junge Orchesterleiterin JOANA MALLWITZ, die als neue Musikchefin am Staatstheater Nürnberg unter anderem mit Richard Wagners „Lohengrin“ und Sergei Prokofjews „Krieg und Frieden“ Furore machte.
„KOSTÜMBILDNERIN DES JAHRES“ ist zum ersten Mal URSULA KUDRNA, die nicht nur mit ihren Märchen- und Zirkuskleidern für Mozarts „Zauberflöte“ bei den Salzburger Festspielen, sondern auch mit durch Pieter Bruegel inspirierten Geistergestalten in Beat Furrers „Violetter Schnee“ an der Berliner Staatsoper überzeugte.
„CHOR DES JAHRES“ darf sich zum zwölften Mal der CHOR DER STAATSOPER STUTTGART nennen. Als „NACHWUCHSKÜNSTLERIN DES JAHRES“ liegt diesmal die norwegische Sopranistin LISE DAVIDSEN vorn – eine Sängerin, die wegen ihrer einzigartig üppigen lyrisch-dramatischen Stimme inzwischen weltweit gefragt ist. Die „CD DES JAHRES“ hat die französische Sopranistin JODIE DEVOS mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Laurent Campellone eingespielt: „OFFENBACH COLORATURE“ (Alpha). Das „BUCH DES JAHRES“ schrieb der Musiker und Journalist VOLKER HAGEDORN: „Der Klang von Paris“ (Rowohlt) – ein Porträt der Musikhauptstadt des 19. Jahrhunderts, das virtuos die Perspektiven des Kulturhistorikers, des reisenden Spurensuchers und des imaginativen Erzählers mischt.
Als „ÄRGERNIS DES JAHRES“ stieß vor allem der Machtkampf um die Zukunft der OPER HALLE auf – eine Auseinandersetzung zwischen künstlerischer Leitung und Geschäftsführung, die als Affront gegen den von Intendant Florian Lutz und seinem Team angestoßenen Aufbruch gewertet wird.

Weitere Informationen hier.

Komponist besucht „Der goldene Drache“! Peter Eötvös kommt zur Premiere seiner Kammeroper in das Theater Mönchengladbach

Mit Spannung erwartet das Theater Krefeld und Mönchengladbach zur Saisonpremiere in Mönchengladbach den Besuch des2010-11Theater_Logo_rg ungarischen Dirigenten und Komponisten Peter Eötvös. Er wird sein Musiktheater „Der goldene Drache“ anschauen, das am Samstag, den 28. September um 19.30 Uhr im Theater Mönchengladbach stattfindet. Die Handlung der Kammeroper basiert auf dem gleichnamigen Schauspiel von Roland Schimmelpfennig. Im Mittelpunkt steht ein junger Chinese, der illegal in dem Asia-Restaurant „Der goldene Drache“ arbeitet. Sein tragischer Tod wird durch zahlreiche prägnante Momentaufnahmen beleuchtet; hierfur schlüpfen fünf Solisten in 19 verschiedene Rollen. Peter Eötvös hat die Musikalitat dieser poetisch-absurden Tragikomödie aufgespurt und sie in eine packende Partitur verwandelt. Insgesamt kommen ca. 50 Schlag“instrumente“ zum Einsatz, darunter auch Schnapsgläser und Wok-Kochtöpfe sowie Kochlöffel, Kochbesen und Messer… Die Krefelder Premiere dieser Inszenierung wurde von Publikum und Presse bejubelt. Bei der Kritikerumfrage der Welt am Sonntag wurde sie mehrfach als beste Inszenierung der letzten Saison nominiert. Für die Regie zeichnet Petra Luisa Meyer verantwortlich, Dietlind Konold entwarf Bühne und Kostume, die Niederrheinischen Sinfoniker spielen unter der Leitung von Yorgos Ziavras. Mit: Susanne Seefing, Panagiota Sofroniadou, Rafael Bruck, James Park und Peter Koppelmann. Informationen auch zu weiteren Aufführungen hier.


FAUST Logo

Die Sopranistin Olesya Golovneva ist für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert. Ihre berührende Interpretation der Rusalka in Nadja Loschkys Inszenierung an der Oper Köln, die im März Premiere gefeiert hat, gab den Auschlag.

Maja Beckmann, Edward Clug und Anne Teresa de Keersmaeker sind unter den Nominierten! Der Preis für das Lebenswerk geht an Roberto Ciulli. Im Staatstheater Kassel findet am Abend des 09. November 2019 die Verleihung des Deutschen Theaterpreises DER FAUST statt. Wiebke Puls moderiert. Bei der Veranstaltung werden herausragende künstlerische Leistungen in acht Kategorien geehrt, sowie ein Preis für das Lebenswerk und ein Perspektivpreis verliehen. Die Nominierten bilden auch in diesem Jahr das Spektrum der deutschen Theaterland- schaft ab.

Für den FAUST-Regiepreis in der Kategorie Kinder- und Jugendtheater sind Anselm Dalferth fur „Nils Karlsson Däumling“, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg (in Kooperation der Deutschen Oper am Rhein mit dem Theater Dortmund und dem Theater Bonn im Rahmen von „Junge Opern Rhein-Ruhr“), Birgit Freitag fur „Fur Vier“, Junges Theater Bremen und Nis Søgaard für „Ich bin Kain“, Theater Junge Generation Dresden nominiert. In der Kategorie Musiktheater sind Kay Kuntze fur „Die Passagierin“, Theater Altenburg Gera, Marie-Eve Signeyrole fur „La Damnation de Faust“, Staatsoper Hannover und Elisabeth Stoppler für „Gotterdammerung“, Theater Chemnitz nominiert. In der Kategorie Sängerdarstellerin/ Sängerdarsteller

Olesya Golovneva. Foto: Paul Leclaire

Olesya Golovneva. Foto: Paul Leclaire

Olesya Golovneva als Rusalka fur „Rusalka“, Oper Koln, Johannes Martin Kranzle als Siskov fur „Aus einem Totenhaus“, Oper Frankfurt, Anna Princeva als Elsa fur „Lohengrin“, Theater Bonn. Die Gewinnerinnen und Gewinner in den einzelnen Kategorien werden am Verleihungsabend verkundet.
Weitere Informationen zum FAUST-Preis des Deutschen Bühnenvereins


Bildschirmfoto 2019-09-01 um 14.26.21

Weltmusik-Wettbewerb creole NRW 2019, Die Gewinnerbands stehen fest: RasgaRasga und Ayça Miraç Quartett. Ein Sonderpreis geht an Tovte

(16.September, Dortmund/Düsseldorf) 10 Finalistenbands begeisterten das Publikum am 13. und 14. September im voll besetzten domicil Dortmund, das an zwei Abenden – ganz im Sinne des Wettbewerbs – die stilistische Bandbreite der Musikkulturen in NRW erleben konnte.
Die mit jeweils 1.500 € dotierten Hauptpreise gewannen die Kölner Band RasgaRasga mit Franziska Schuster, Lukas Fischer, Jonas Krause, Benedikt Fischer, Gregor Brändle und Felix Kuthe sowie das Ayça Miraç Quartett mit der in Gelsenkirchen geborenen Sängerin Ayça Miraç sowie Henrique Gomide, Marcus Rieck und Philipp Grußendorf. Außerdem kommen beide Preisträger in den Förderkatalog der NRW Kultursekretariate, aus dem Spielstätten in deren Mitgliedsstädten die Bands buchen können. Der Sonderpreis in Höhe von 1.000 €, gestiftet vom Dortmunder Unternehmen DEW21, ging an das junge Klezmerquintett Tovte (Tobias Gubesch, Anna Neubert, Nathalie Litzner, Leonhard Spies, Silas Eifler) aus Köln.

Die Jury, bestehend aus Rita Viehoff (Juryvorsitz), Morena Piro, Cymin Samawatie, Ulrich Doberenz und Jan Krauthäuser begründete ihre Entscheidungen so:
„RasgaRasga zieht das Publikum mit Geschichten in verschiedenen Sprachen in den Bann. Die Musikerinnen und Musiker erzählen mit viel Charme und zeigen dabei ein bezwingendes Zusammenspiel. Sie bieten ihre ausgetüftelten Arrangements mit großer Spielfreude und mitreißender Energie.“
„Das Ayça Miraç Quartett zeigte eine perfekt ausbalancierte Instrumentierung, die das Volksliedhafte der Musik sehr unterstützt. LazJazz ist nicht nur eine Vokabel, sondern eine gelebte Verschmelzung der Stil-Elemente. Die Musiker der Band glänzen durch Improvisationen und Variationen, die die Stimme ihrer Sängerin einbetten.“
„Die Eigenkompositionen von Tovte liefern einen verblüffend unverbrauchten Klezmer, die Arrangements wechseln zwischen sehr gefühlvollen und sehr energetischen Passagen. So ist die Musik von Tovte lebendig, emotional und mitreißend.” Die Jury-Vorsitzende ermunterte die Band, noch mutiger weiterzumachen.
Dr. Robert von Zahn, Generalsekretär des Landesmusikrats NRW, und Claudia Kokoschka, Leiterin des Kulturbüros der Stadt Dortmund, überreichten den Gewinnern die Preise am späten Abend des 14. September auf der Bühne des domicil.
WDR 3 Jazz & World hat die Konzerte mitgeschnitten und sendet sie zu einem späteren Zeitpunkt.
Einen Festivalbericht gibt es auf WDR 3 Jazz & World bereits am Di. 24. September 2019 ab 22.05. Uhr.
creole NRW hatte bereits zum siebten Mal Bands, die im Bereich populärer Musik spielen und sich mit der kulturellen Vielfalt im Musikleben auseinandersetzen, zum Weltmusik-Wettbewerb eingeladen. In Dortmund präsentierten sich zum Wettbewerbsfinale die 10 Bands, die von der Jury aus 35 Bewerbern ausgewählt wurden.


Bildschirmfoto 2019-09-14 um 11.22.57

Neue EU-Kommission: Wo bleibt die Kultur?

(12. September, 2019) Am vergangenen Dienstag hat die designierte Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, die Portfolioverteilung der Europäischen Kommission vorgestellt: Keiner der neu nominierten EU-Kommissare ist im Titel für Kultur verantwortlich, stattdessen soll die Kulturförderung künftig bei der Generaldirektion „Innovation and Youth“ angesiedelt werden. Für das kommende Jahr stehen aus EU-Kulturförderprogrammen insgesamt nur knapp 80 Mio. Euro zur Verfügung.
Hierzu Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Der Deutsche Musikrat appelliert an das Europäische Parlament und die künftige EU-Kommissionspräsidentin, Ursula von der Leyen, der Kultur in der Kommission einen stärke Rolle, als bisher vorgesehen, zuzuweisen. Nachdem die Kultur nicht einmal mehr im Titel einer Generaldirektion auftaucht, ist es dringend geboten, Kultur als Querschnittsaufgabe innerhalb der Kommission zu verstehen. Dazu könnte u.a. eine Kulturverträglichkeitsprüfung für die Vorhaben der Kommission, wie sie bereits im Maastrichtvertrag angelegt ist, beitragen. Die Europäische Union ist angesichts auseinanderdriftender Gesellschaften mehr denn je darauf angewiesen, sich als Wertegemeinschaft zu verstehen. Das in der UNESCO-Konvention Kulturelle Vielfalt verbriefte Recht auf nationale Kulturpolitiken und die gesellschaftspolitische Dimension einer europäischen Kulturpolitik auszubalancieren, gehört zu den Herausforderungen der künftigen Kommission.“
Ende des Monats treten die Kandidatinnen und Kandidaten für die neue Kommission in Anhörungen vor das Europaparlament. Ab dem 1. November 2019 soll die neue Kommission ihre Arbeit aufnehmen.

Siehe auch Stellungnahmen von NMZ und  Deutschem Bühnenverein.

Orbit Schönberg_2019_Asasello Quartett

Szene Köln: Orbit Schönberg
 – Ein Konzertzyklus im Kraftfeld der Moderne Asasello mit Schönberg-Quartetten!

Arnold Schönbergs Musik wirkt wie ein Scharnier zwischen Romantik und Moderne und hat die Tür für viele Entwicklungen bis hin zur aktuellen Musik geöffnet. Das Asasello Quartett stellt die Wucht seiner vier Streichquartette in einem Mini-Festival in Köln Werken aus Klassik und zeitgenössischer Musik gegenüber und stellt den Komponisten damit in einen ganzheitlichen Kontext. Orbit Schönberg ist damit ein einmaliger vierteiliger Konzertzyklus, in dem es um Zusammenhänge, Einflüsse und um die Kraft musikalischer Umwälzungen geht. Komponisten wie Johannes Brahms und Wolfgang Amadeus Mozart haben ebenso starken Einfluss auf das Schaffen Arnold Schönbergs wie dessen Zeitgenosse Max Reger und der Titan der Streichquartette Ludwig van Beethoven. Deshalb stehen die vier genannten Komponisten auf dem Programm, ebenso wie Schönbergs Nachfolger. Das Ensemble hat für Orbit Schönberg Kompositionsaufträge an Márton Illés, Lisa Streich und Viera Janárekova erteilt. In welcher Beziehung deren Stücke zu denen Arnold Schönberg stehen, soll der Zuhörer ganz individuell ergründen. Das Asasello Quartett möchte dem Komponisten noch einmal neu begegnen und hat für Orbit Schönberg eine besondere Darbietungsform entwickelt. Szenische Elemente, Texte und Zitate – nicht nur aus Schönbergs Zeit, sondern auch aus der Feder der Ensemblemitglieder, lassen einen sehr persönlichen Blick auf Menschen und Musiker zu. Gemeinsam mit den beiden Theatermacherinnen Laura Remmler und Aischa-Linna Löbbert wird der Schönberg-Zyklus als Projekt des Formats P E R F O R Musik entwickelt, mit dem das Asasello Quartett in jüngster Zeit in Erscheinung tritt. Das Publikum soll Teil des Geschehens werden.

28.10.2019, 19.30h
MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln – Köln
Orbit Schönberg | Teil 1
»Warum Halbgott sein wollen? Warum nicht lieber Vollmensch?«
 Johannes Brahms (1833 – 1897), Streichquartett  1 c-moll op.  51/1 Márton Illés (*1975), 3. Quartett
Arnold Schönberg (1874 – 1951), Streichquartett 1 d-moll op. 7

29.10.2019, 19.30h
MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln -Köln
Orbit Schönberg | Teil 2
»Ist das Recht zu verschweigen nicht schutzwürdig?«
Viera Janarceková (*1941), Streichquartett 8
Arnold Schönberg (1874 – 1951); Streichquartett 2 fis-moll op. 10 
 Max Reger (1873 – 1916), Streichquartett 5 fis-moll op. 121

31.10.2019, 19.30h
MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln -Köln
Orbit Schönberg | Teil 3
»Vorsicht hat noch nie einen Sieg errungen; Ungestüm schon oft!«
 Arnold Schönnberg (1874 – 1951); Streichquartett 3 op. 30
Lisa Streich (*1985), (ENGEL, …) NOCH TASTEND
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827); Streichquartett 14 cis-Moll op. 131

01.11.2019 19.30h
MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln -Köln
Orbit Schönberg | Teil 4
»Schmerz, tobe dich aus!«
Arnold Schönnberg (1874 – 1951); Streichquartett 4 op. 37
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791), Streichquartett 20 D-Dur KV 499 Hoffmeister

Tickets (Einheitspreis 29,10 Euro inklusive VVK Gebühr) ab sofort bei Köln Ticket

Asasello Quartett

Infos über Crowdfunding: https://www.startnext.com/orbit-schoenberg

 

 

 

Dorothee Oberlinger. Foto: Johannes Ritter

Dorothee Oberlinger. Foto: Johannes Ritter

Szene Köln: Der nächste Telemann-Preis geht an die Kölnerin Dorothee Oberlinger!

Magdeburg vergibt im kommenden Jahr den Telemann-Preis der Stadt der Blockflötistin und Dirigentin Dorothee Oberlinger. Der Preis wird im Rahmen eines Festaktes am 13. März 2020 in Magdeburg im Rahmen eines Festaktes im Rathaus verliehen. Die Landeshauptstadt Magdeburg würdigt seit 1987 jährlich hervorragende Leistungen im Hinblick auf Interpretation, Pflege und Erforschung von Telemanns Leben und Werk mit dem Georg-Philipp-Telemann-Preis. Er besteht aus einer Bronzeplakette, einer Urkunde und einer Dotation in Höhe von 2.500 Euro. Erstmals wird eine Frau geehrt. Zu den Preisträgern der vergangenen Jahrzehnte gehören unter anderem René Jacobs, Reinhard Goebel oder die Akademie für Alte Musik Berlin. In der Begründung des Kuratoriums zur Vergabe des Telemann-Preises heißt es:
„Mit spielerischer Leichtigkeit vermittelt Prof. Dorothee Oberlinger Telemanns Einfallsreichtum und seine Maßstäbe setzende Kompositionskunst. Weltweit vermag sie das Publikum für Telemanns Kompositionen zu begeistern durch ihre stets energiegeladenen und dabei einfühlsamen Interpretationen mit Sensibilität fürs Detail, ,singender‘ Tongebung, mitreißend virtuosem Spiel, Witz und außergewöhnlicher Musikalität. Dorothee Oberlinger hat wesentlich dazu beigetragen, insbesondere den Werken Telemanns für Blockflöte einen neuen Stellenwert im Musikleben zu verschaffen“.


Bildschirmfoto 2019-09-02 um 15.40.53

Die Jungen Deutschen Philharmonie verbindet Neue Musik und Poetry-Slam vom 26. September bis 1. Oktober im Rhein-Main-Gebiet

Die Junge Deutsche Philharmonie stellt auf Initiative des Kulturfonds Frankfurt RheinMain und gemeinsam mit hr2-kultur im Herbst das interdisziplinäre Projekt UNDER CONSTRUCTION auf die Beine: Anlässlich des 100- jährigen Bauhaus-Jubilaums 2019 werden fünf Gemälde von Künstlern des Bauhauses zum Ausgangspunkt und zur Inspirationsquelle fur jeweils fünf Komponistinnen und Komponisten und Poetry-Slammerinnen und – Slammern. So entstehen eigens fur UNDER CONSTRUCTION fünf neue Kompositionen und Texte, welche im Rahmen von mehreren Aufführungen vom 26. September bis 1. Oktober unter der Leitung von Corinna Niemeyer in Hanau, Wiesbaden, Darmstadt, Frankfurt und Offenbach aufeinandertreffen.
Gemälde aus der Sammlung des Frankfurter Städel Museums dienen als Ausgangspunkt fur Auftragskompositionen und Auftragstexte. Aus einer Liste von renommierten Künstlern haben Komponistinnen und Komponisten „ihr“ Kunstwerk ausgewählt. Die Gemälde stammen von Lyonel Feininger, Josef Albers, Laszló Moholy-Nagy, Oskar Schlemmer und Paul Klee. Alle ausgewählten Maler unterrichteten als Lehrer am Bauhaus, ihre Werke verarbeiten die Strömungen der Zeit jedoch sehr unterschiedlich.
Carlos Cárdenas, Martin Grütter, Marianna Liik, Gerhard Müller-Hornbach und Aziza Sadikova werden je ein Auftragswerk für Bläser und Schlagzeug komponieren. Auf Seiten der Slam-Poetinnen und -Poeten konnten mit Franziska Holzheimer, Samuel Kramer, Dalibor Markovic, Tanasgol Sabbagh und Leticia Wahl einige der renommiertesten Vertreterinnen und Vertreter der deutschsprachigen Spoken-Word-Szene gewonnen werden.

DO 26.09.2019 / 19.30 Uhr Hanau, Comoedienhaus Wilhelmsbad
SA 28.09.2019 / 19.30 Wiesbaden, Casino-Gesellschaft
SO 29.09.2019 / 19.30 Uhr Darmstadt, Centralstation
MO 30.09.2019 / 20.00 Uhr Frankfurt, Mousonturm
DI 01.10.2019 / 19.00 Offenbach, Sparkasse, Berliner Straße 46

Ticketinformationen hier.

Bildschirmfoto 2019-09-01 um 14.26.21

Szene Köln:Weltmusik-Wettbewerb creole. Die Finalisten stehen fest! Am 13. und 14. September 2019 präsentieren sich die Bands im domicil Dortmund

creole – ein einzigartiger Wettbewerb für Globale Musik – lädt Bands und Ensembles ein, die Musikkulturen zusammenbringen und für die kulturelle Vielfalt von heute stehen. Zum siebten Mal hat creole NRW Bands zu diesem Weltmusik-Wettbewerb eingeladen. Eine Vorjury hat aus den 35 Bewerbern zehn Bands ausgewählt:

Ansambal Naj
Ayça Miraç Quartett
Dengê Destan
Fire, Rain & Espresso
Jazzmaris
Kioomars Musayyebi Quartett
Margaux & die BANDiten
Ney Trio
RasgaRasga
Tovte

Die Finalrunde von creole NRW 2019 findet am 13. und 14. September im domicil Dortmund ab 19 Uhr statt. An beiden Abenden wird die stilistische Vielfalt der Musikkulturen in NRW zu erleben sein: traditionelle Spielweisen, moderne Sounds und aufregende Stimmen.
Die beiden besten Bands erhalten ein Preisgeld in Höhe von je 1.500€, außerdem werden die Preisträger für eine Saison in den Förderkatalog „Musikkulturen“ der NRW Kultursekretariate aufgenommen, aus dem die Mitgliedsstädte die Bands für Konzerte buchen können.
Einen mit € 1.000 dotierten Sonderpreis stiftet das Dortmunder Unternehmen DEW21.
Der Wettbewerb erfolgt in Zusammenarbeit mit WDR3, Redaktion Jazz & World.
Außer Konkurrenz präsentiert creole NRW:
Kavpersaz mit Dilek Alkan (Sa. 14. September, 22 Uhr, domicil Dortmund)
Der Eintritt ist frei!

Weitere Infos zu den Bands hier.

Lorem

Lorem

Szene Köln: im zentrum lied geht „märchenhaft“ in seine 13. Spielzeit unter neuer künstlerischer Leitung

Der Pianist und Liedbegleiter Eric Schneider, seit dieser Spielzeit künstlerischer Leiter von “im zentrum lied” e.V. setzt in  fünf thematischen Liederabenden neue Akzente. Der erste findet am 11. September im Forum Volkshochschule im Museum am Neumarkt statt. Neben Sängerpersönlichkeiten wie Juliane Banse und Vesselina Kassarova präsentiert Eric Schneider spannende Nachwuchskünstler. Vessilina Kassarova ist special guest und wird im letzten Sonderkonzert, ein moderiertes Gesprächskonzert, Einblicke in ihr Leben und ihre Arbeit geben.

Mehr zu den Konzertterminen und Kartenkauf hier.

Informationen zu “im Zentrum Lied”, zu Eric Schneider


zwischen _ zeiten_logo.jpg

Szene Köln: Eine kleine Konzertreihe geht an den Start: zwischen/ zeiten – Mittelalterliche und Neue Musik im Zusammenklang wird am 14. September 2019 aus der Taufe gehoben

Abenteuerliche und entrückende Hörerlebnisse verspricht der Flötist, Mittelalter- und Neue Musikspezialist Norbert Rodenkirchen seinem Publikum. Sie sollen im Dialog von Mittelalterlicher und Neuer Musik entstehen. Mit seinem Ensemble Candens Lilium wird Norbert Rodenkirchen die von ihm initiierte Konzertreihe in der Kölner Kirche Sankt Maria Lyskirchen am 14. September mit einem Pilotprojekt eröffnen. Das Annolied, ein tausendjähriges Kölner Epos, wird zusammen mit Werken von Morton Feldmann, Johannes Fritsch, Frank Stanzl und Norbert Rodenkirchen erklingen.

ENSEMBLE CANDENS LILIUM
Ulrich Cordes, Tenor
Tobias Schlierf, Bariton, Countertenor, Portativ-Orgel
Norbert Rodenkirchen – mittelalterliche Traversflöten, Harfe, Komposition

weitere Infos hier


NeussZH-fb-slider-mit-Logo_Saison2019-20

70 Jahre ZeughausKonzerte in Neuss

Die ZeughausKonzerte in Neuss feiern 70 Jahre mit einer Jubiläumssaison, die am 27. September 2019 mit einem Klavierrezital von Alexander Lonquich eröffnet wird. Vilde Frang, Fabian Müller, Martina Gedeck und Xavier de Maistre sind weitere Gäste..

Eigentlich wurden sie schon 1946 noch ohne “richtigen” Konzertsaal ins Leben gerufen. Bei einem der ersten Konzerte im Januar 1948, damals noch im Quirinus-Gymnasium, spielt der Pianist Carl Seemann Musik von Harald Genzmer, Alexander Tscherepnin, Frédéric Chopin und Johannes Brahms. Unvergessen ist, wie Flötist Gustav Scheck, ein Pionier der Alten Musik, mit dem Holzvergaser-Auto aus Köln andampft und dem Publikum trotz erheblicher Verspätung – man hat vergessen, den langwierigen Apparat rechtzeitig vorzuheizen – mit seinem Cembalobegleiter, ein unvergeßliches Konzertereignis beschert. Jean Françaix, Edmond de Stoutz, Friedrich Gulda, Peter Pears, Jessye Norman, Hermann Prey und Dietrich Fischer-Dieskau sind weitere renommierte Gäste, die sich in dem dann mit Orgel sogar wieder hergestellten Zeughaus, einem schmalen, hohen Konzertsaal mit exzellenter Akustik produzieren – und gern produziert haben.

ZEUGHAUSKONZERTE NEUSS 2019/2020

Freitag, 27. September 2019, 20 Uhr
ALEXANDER LONQUICH, KLAVIER
spielt Franz Schubert

Alexander Lonquich. Foto: cecopato photography

Alexander Lonquich. Foto: cecopato photography

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 20 Uhr
VILDE FRANG, VIOLINE
MICHAIL LIFITS, KLAVIER
Werke von Johannes Brahms, Franz Schubert und Béla Bartók

Vilde Frang. Foto: Marco Borggreve

Vilde Frang. Foto: Marco Borggreve

Mittwoch, 6. November 2019, 20 Uhr
FABIAN MÜLLER, KLAVIER
ARIS QUARTETT
Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Leoš Janáček und Robert Schumann

Dienstag, 19. November 2019, 20 Uhr
MARTINA GEDECK, REZITATION
XAVIER DE MAISTRE, HARFE
Literatur und Musik
Mit Unterstützung von Neuss-Kultur e.V.

Freitag, 6. Dezember 2019, Quirinus Münster
THE GESUALDO SIX, VOCALCONSORT
Veni, veni Emmanuel

Freitag, 24. Januar 2020, 20 Uhr
WDR KAMMERKONZERT // DER BESONDERE ABEND
SIMON HÖFELE, TROMPETE
KÄRT RUUBEL, KLAVIER

Donnerstag, 13. Februar 2020, 20 Uhr
JULIAN PRÉGARDIEN, TENOR
ERIC LE SAGE, KLAVIER
Lieder und Klavierwerke von Robert Schumann und Gabriel Fauré

Sonntag, 1. März 2020, 11 Uhr
JOSEPH MOOG, KLAVIER
Klavierwerke von Franz Schubert, Ludwig van Beethoven und Franz Liszt

Montag, 23. März 2020, 20 Uhr
LISE BERTHAUD, VIOLA
QUATUOR VOCE
Werke von Anton von Webern, Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms
Weitere Informationen hier!

Die Kölner Offenbach-Gesellschaft präsentiert “Invasion” – ein Tanzstück von Emanuele Soavi nach Motiven aus Offenbachs Operette “Le Voyage dans la lune”

Invasion. Foto: Joris Jan Bos

Invasion. Foto: Joris Jan Bos

Einen getanzten Menschheitstraum in zeitgenössischer Offenbach-Interpretation hat sich der italienisch-stämmige Kölner Choreograph vorgenommen, der sich von Motiven der Operette “Reise zum Mond” inspirieren und mithilfe zweier Cellisten und elektronischen Klängen musikalisch ins 21. Jahrhundert katapultieren lassen will. Offenbach hat Jules Vernes technisiert durchdachte, dennoch völlig utopischen Mondreisen – es gibt zwei – lustvoll aufgegriffen. Emanuele Soavi will den Raum für Fantasien in einem Set von Plexiglaspanelen öffnen in der Ausstattung von Kostüm- und Modeschneiderin Heike Engelbert. Kollektionsteile ihrer Serie Comme des Garçons beflügeln den Bühnentanz zwischen Utopie und Realität, zwischen Absturz und Abflug, bis die sechs Tänzer’innen mit Soavi berauscht im CanCan-Tempo auf ihrem Mond ankommen.

Die beiden Aufführungstermine finden in der Orangerie, Theater am Volksgarten in Köln statt.
Mittwoch, den 28.08.2019 und
Donnerstag, den 29.08.2019.
Tickets zu 22,00 € / 15,00 € ermäßigt sind zu erhalten:
Tel 0221 952 27 08 / E-Mail info@orangerie-theater.de / Online offticket.de / orangerie-theater.de
Weitere Informationen hier

Das Opernstudio NRW fördert ab der Spielzeit 19.20 Sängerinnen und Sänger am Beginn ihrer Karriere

Das neu gegründete Opernstudio NRW will vor allem einen schonenderen Einstieg in Opernkarrieren anbieten, als das meist der Fall ist. Viel zu oft werden unerfahrene Sängerinnen und Sänger in große Partien geworfen, was den Stimmen nicht selten schadet. Zum Programm des Opernstudios NRW gehören professionelles Coaching und Meisterkurse. Bis zu sieben Sängerinnen und Sänger sowie eine Korrepetitorin oder ein Korrepetitor werden ab der kommenden Spielzeit über die Dauer von maximal zwei Spielzeiten engagiert. Im neuen Opernstudio NRW kooperieren erstmals vier Opernhäuser miteinander. Gemeinsam entwickeln die Oper Dortmund, das Aalto-Musiktheater Essen, das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und die Oper Wuppertal ein praxisorientiertes Programm, um jungen Talenten den idealen Karrierestart in der Theaterwelt zu ermöglichen. Mehr Informationen hier!

Das Land NRW und das NRW Kultursekretariat fördern unter dem Motto „Neue Wege“ kommunale Theater und Orchester. 13 Häuser bekommen Profilförderung

Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen, Dr. Christian Esch, Direktor des NRW Kultursekretariats, Wuppertal und Michael Schmitz-Aufterbeck, Sprecher der Ständigen Konferenz der Intendanten Nordrhein-Westfalen haben die Projekte ihres erstmals ausgeschriebenen Förderprogramm „Neue Wege“ bekanntgegeben. Mit rund 9,2 Millionen Euro werden ab der nächsten Spielzeit 13 kommunale Theater und Orchester für drei Jahre unterstützt. Wie die Oper gefördert wird?
Das Theater Aachen verstärkt sein Engagement für historische Aufführungspraxis und Opernaufführungen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Das Sinfonieorchester Aachen wird mit eigenen Barockinstrumentarium ausgestattet. Die Barockspezialisierung will das Theater Aachen auch als Chance nutzen, in einen Dialog mit zeitgenössischer Musik zu treten und durch innovative Formate wegweisende Akzente zu setzen.
Die Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld wollen ein junges Publikum für Neues Musiktheater und Konzerte begeistern. Komponist*innen werden mit Musikern der Bielefelder Philharmoniker eigene Kammermusikwerke in öffentlichen Proben vor Studierenden und interessierten Jugendliche erarbeiten. Die praktische Arbeit zwischen Komponist*in, Dirigent*in und Musiker*in bei der Einstudierung Neuer Musik soll authentisch erlebbar werden.
Gelsenkirchen setzt auf Puppentheater und will eine feste Puppentheatersparte am Musiktheater im Revier etablieren! Ab der nächsten Spielzeit werden vier Studierende der Ernst Busch-Hochschule – eine der renommiertesten Ausbildungsstätten für Puppenspielkunst – am MiR nicht nur im Rahmen eines Puppentheater-Studios in Erscheinung treten. Sie sollen auch Operninszenierungen aktiv mitgestalten.
Die Oper Wuppertal intensiviert ihr Projekt Sound der City und hofft auf noch größeren Widerhall in der Stadt. Dortmund trägt Oper mit einer neuen Biennale Outrechafestival in die Stadt und bringt die Bürger mit der Bürgeroper zurück. Siehe auch gesonderte Klassikfavori-Pressemeldung zur Dortmunder Oper weiter unten.
Vollständige Informationen, auch zu den Tanz- und Schauspielprojekten auf der Seite des NRW Kultur Sekretariats Wuppertal.

Opera Europa-Konferenz dieses Jahr in Straßburg und Karlsruhe

Bei der nächsten Opera Europa-Herbstkonferenz vom 24. bis zum 27. Oktober werden sowohl die Opéra national du Rhin in Straßburg als auch das Badische Staatstheater Karlsruhe Gastgeber sein. Die Herbstkonferenz steht unter dem Motto „Building Bridges“ und setzt sich mit der Rolle der Oper in der Gesellschaft auseinander. Offiziell soll ein „World Opera Day“ (auch im Gespräch bei UNESCO) ins Leben gerufen werden. Die Initiative, die Konferenz auf zwei Städte zu verteilen, geht auf die Ende Mai verstorbene Generalintendantin der Oper in Straßburg, Eva Kleinitz, in Zusammenarbeit mit der Karlsruher Operndirektorin Nicole Braunger zurück. Eva Kleinitz, am 30. Mai verstorben, war von 2013 bis 2017 Präsidentin der Vereinigung Opera Europa.

Sanierung der Bühnen Köln: Aktualisierte Kosten- und Terminprognose

Oberbürgermeisterin Reker: „Ein Meilenstein ist erreicht“

Oper Köln (© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons))

Oper Köln @ Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

(25. Juni 2019) Eine aktualisierte Kosten- und Terminprognose für die Sanierung der Bühnen Köln haben Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Bernd Streitberger, Technischer Betriebsleiter der Bühnen Köln, am heutigen Dienstag, 25. Juni 2019, bei einer Pressekonferenz im Rathaus vorgestellt. Demnach liegen die Kosten für die Sanierung zwischen 554 und 571 Millionen Euro (Prognose 2017: 545 bis 570 Millionen Euro). Die Übergabe der Häuser an Oper und Schauspiel ist für das zweite Quartal 2023 (Prognose 2017: viertes Quartal 2022) vorgesehen. Die Planer-Teams hatten Ende Mai 2019 die geheilte Entwurfsplanung der haustechnischen Gewerke vorgelegt.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker zeigt sich erleichtert, dass die prognostizierten Kosten sich nach wie vor in dem schon 2017 genannten Rahmen bewegen. „Darin sehe ich ein wichtiges Signal, dass die Kostenplanung verlässlich ist – auch wenn die im Raume stehenden Summen weiterhin enorme Dimensionen haben“, so Reker. Und weiter: „Was schmerzt, ist die um ein halbes Jahr verzögerte Übergabe des sanierten Gebäudekomplexes. Die von den Bühnen vorgebrachte Begründung hat mich allerdings überzeugt und ich möchte die für die Sanierung Verantwortlichen ermutigen, weiterhin so klar, besonnen und transparent auch mit schwierigen Nachrichten umzugehen.“

Bernd Streitberger stellt fest: „Dieser Planungsprozess war für alle Beteiligten ein Kraftakt, bei dem uns noch einmal die enormen technischen Herausforderungen der Bühnensanierung vor Augen geführt wurden. Am Ende wurden mehr als 5.000 Dokumente und Pläne zu den rund 2.300 Räumen von den Planungsteams vorgelegt. Diese sind nun vom Bauteam der Bühnen, vom Planungskoordinator, vom Projektsteuerer, vom Objektüberwacher und vom koordinierenden Architekten geprüft. Zentrale Genehmigungsfragen waren bereits vor der Abgabe von den Planern direkt mit den Sachverständigen abgestimmt worden.“ Streitberger kündigt an: „Die Prüfung der Details und Plankorrekturen werden uns noch bis in den Spätsommer 2019 begleiten, darum können wir heute nur ausgewählte Planungsbeispiele vorstellen.“

Streitberger unterstreicht: „Wichtig war uns, dass wir in Sachen Kosten und Termine schnellstmöglich Sicherheit gewinnen. Das ist uns trotz nach wie vor vorhandener kleiner Prognoseanteile in den vorgestellten Zahlen gelungen. Auf der Kostenseite sehen wir uns durch die Planung in unserem Prognoseansatz von 2017 bestätigt. Mit der notwendigen Projektverlängerung um zwei Quartale haben wir uns lange und intensiv auseinandergesetzt. Uns ist bewusst, was die Verlängerung für die Stadt, unser Publikum und die Bühnen selbst bedeutet. Realistisch betrachtet und mit Blick auf die nun geplanten noch anstehenden Maßnahmen führt aber leider kein Weg an dieser Verlängerung vorbei“, bilanziert Streitberger. Eine Verzögerung um ein zusätzliches Quartal gegenüber der Prognose von 2017 resultiert aus der Verlängerung der Planung, die im weiteren Projektverlauf nicht zu kompensieren ist. Weitere drei Monate werden für Bauausführung und Inbetriebnahmen notwendig.

Streitberger ordnet den Abschluss der erweiterten Entwurfsplanung in den Gesamtzusammenhang der Bühnensanierung ein: „Wenn die Planprüfung mit allen Details hinter uns liegt, haben wir das Projekt auf ein neues Fundament gestellt: Annahmen können durch Daten ersetzt werden, Prognosen durch Fakten. Wir kennen die zu bewältigenden Herausforderungen nun genau, die planerischen Risiken sind damit signifikant gesunken. Und doch ist das Ende dieser Phase zwar ein wichtiger, aber eben auch nur ein weiterer Schritt Richtung Wiedereröffnung. In den nächsten Phasen erwarten uns neue, andere Herausforderungen mit den entsprechenden Risiken: Die notwendigen Vergaben im Bereich der Haustechnik, an denen wir bereits arbeiten, die Ausführungsplanung und letztlich die Bauphase selber möchte ich hier nur exemplarisch anführen. Mein Team und ich, die Planer und die ausführenden Firmen werden auch diese Hürden nehmen.“

Oberbürgermeisterin Henriette Reker bedankt sich bei allen Beteiligten. „Mit dem Abschluss der Entwurfsplanung haben wir einen Meilenstein erreicht. Es gibt fast kein Großprojekt, bei dem die Planung der Haustechnik nicht für Verzögerung und Kostensteigerungen sorgt. Mir fällt ein großer Stein vom Herzen, dass wir diese schwierige Aufgabe nun bewältigt haben, auch wenn mit der Ausführungsplanung eine weitere komplizierte Planungsphase noch vor uns liegt. Mein Respekt gilt allen Beteiligten, die tagtäglich dazu beitragen, dass Oper und Schauspiel in absehbarer Zeit endlich wieder an den Offenbachplatz zurückkehren können – ohne weitere Kostenexplosionen und nennenswerte zeitliche Verzögerungen.“

Die Verwaltung wird dem Rat der Stadt Köln zum nächstmöglichen Termin vorschlagen, die Interimsquartiere Staatenhaus und Depot weiter zu nutzen. Entsprechende Optionen sind in den bestehenden Verträgen vorgesehen.

Elke Heidenreich bei Opernwelt-Dialoge in der Oper Dortmund

Samstag, 29. Juni 2019, im Opernfoyer

(19. Juni 2019) Jungbrunnen oder Silbersee – Wie sieht das (Opern)Publikum der Zukunft aus? Darüber diskutieren die Publizistin Elke Heidenreich, die Regisseurin Nadja Loschky, die Mezzosopranistin Hanna Schwarz, der Kulturmanagement-Experte Klaus Siebenhaar und Dortmunds Opernintendant Heribert Germeshausen mit dem Opernwelt-Redakteur Albrecht Thiemann am Samstag, 29. Juni 2019, um 15 Uhr im Foyer des Dortmunder Opernhauses. Die Podiumsdiskussion der Fachzeitschrift Opernwelt findet in Kooperation mit der Oper Dortmund statt.

Grafik: Oper Dortmund

Grafik: Oper Dortmund

Selbst große Opernhäuser können sich nicht mehr darauf verlassen, dass das Publikum von selbst kommt. Die Statistik zeichnet ein beunruhigendes Bild: Fast eine Million Besucher hat das Musiktheater in Deutschland zwischen 2001 und 2017 verloren. Im gleichen Zeitraum sind die Kosten drastisch gestiegen, heute fließen ein Drittel der Kulturausgaben der Kommunen, der Länder und des Bundes in die Pflege der (klassischen) Musik- und Theaterlandschaft.

„Jungbrunnen oder Silbersee?“ – das Theaterpublikum von morgen ist das Thema der dritten Ausgabe der Opernwelt-Dialoge: Für das von Opernwelt-Redakteur Albrecht Thiemann moderierte Podium am 29. Juni 2019 an der Oper Dortmund haben die Publizistin Elke Heidenreich, die Regisseurin Nadja Loschky, die Mezzosopranistin Hanna Schwarz, der Kulturmanagement-Experte Klaus Siebenhaar und Dortmunds Opernintendant Heribert Germeshausen zugesagt.

Welche Menschen es heute in die Oper (oder zu Tanz und Schauspiel) zieht, aus welchen Motiven und mit welchen Erwartungen – allein das ist eine weitgehend offene Frage. Belastbare Daten sind Mangelware, weil die Forschung in der Regel eher Künstler und Werke als deren „Konsumenten“ unter die Lupe nimmt. Doch eines steht fest: Ohne Neugierige, die das Musiktheater als einen Ort wahrnehmen, an dem sich Vergangenes und Gegenwärtiges in unüberbietbarer Ausdrucksfülle mischen, würde die komplexeste aller Kunstformen aussterben.

Der Eintritt ist frei!

Elbphilharmonie, Opernhaus Oslo, Kulturpalast Dresden, Theater Heidelberg:
Verantwortliche spektakulärer Kulturbauten diskutieren im Kölner MAKK am 18. Juni 2019 um 19 Uhr.

Dresdener Kulturpalast: der neue Konzertsaal (Foto: Markenfotografie=

Der neue Konzertsaal im Dresdener Kulturpalast (Foto: Markenfotografie)

Die letzten beiden Abende im Rahmenprogramm von „GROSSE OPER – VIEL THEATER“ führen Verantwortliche von vier der spektakulärsten Kulturbauprojekte der letzten Jahre ins Museum für Angewandte Kunst Köln. Am 4. Juni ging es um die Elbphilharmonie Hamburg und das Opernhaus Oslo, es sind Neubauten, die zeitgleich mit ihrer Eröffnung zum Wahrzeichen ihrer Städte wurden. Auch, weil sie außer ihrer unmittelbaren Funktion als Kulturbau zugleich öffentlich zugänglicher Raum sind. (Siehe Klassikfavori-Kritik)

Am Dienstag, dem 18. Juni soll es um die Frage Sanierung oder Neubau gehen. Eine Wahl zwischen Pest und Cholera? Sanierungen gehen zwangsläufig mit dem Risiko unvorhergesehener Komplikationen einher und setzen den Optimierungsmöglichkeiten Grenzen. Neue Bühnenbauten sind zunächst einmal geschichtslose Orte, die sich ihre Bedeutung in der Stadt erst schaffen müssen. Sind Bauten, die beides sind, eine Kombination der Nachteile oder entsteht daraus eine besondere Qualität? Der Dresdner Kulturpalast und das Theater Heidelberg stehen im Fokus, Häuser, die saniert und erweitert wurden.

Christian Hellmund, gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Felix Waechter, Waechter + Waechter Architekten

Moderation: Andrea Jürges / Yorck Förster (Deutsches Architekturmuseum)

Das Publikum erwartet nach einem Impuls-Referat eine moderierte Diskussion, bei der es eingeladen ist, sich aktiv zu beteiligen.
Di 18. Juni 2019, 19 Uhr
Overstolzen-Saal, MAKK
An der Rechtsschule 50667 Köln
EINTRITT FREI

Saisoneröffnung 2019/20 in Straßburg mit Philip Venables Psychosis 4.48

Venables

Die Opéra du Rhin in Strasbourg eröffnet die kommende Spielzeit am 18. September mit Philip Venables 4.48 Psychosis nach Sarah Kanes gleichnamigem Theaterstück in französischer Erstfassung. (siehe Klassikfavori-Rezension der Deutschen Erstaufführung in Dresden) Der britische Komponist war im Januar im Watermill Center in N.Y. zu Gast, eine Gründung Robert Wilsons in Long Island, die ein Laboratorium für Theatermacher, Komponisten und Tänzer sein will. Dort hat Venables mit dem Regisseur der französischen Produktion Ted Huffman an der Erarbeitung seiner nächsten Oper Denis & Katya gearbeitet.

 

Eva Kleinitz, die Generalintendantin der Opéra du Rhin in Strasbourg ist am Donnerstag, den 30. Mai, nach langer Krankheit verstorben.

Foto: Klara beck

Foto: Klara Beck

(31. Mai 2019) In tiefer Trauer teilt die  Opera national du Rhin mit, dass ihre Intendantin Eva Kleinitz, am Donnerstag den 30.
Mai 2019 nach langer Krankheit verstorben ist.
Eva Kleinitz’ kühne und weltoffene Spielplangestaltung, ihre strahlende und großzügige Menschlichkeit und ihr für alle Mitarbeiter unseres Hauses sehr inspirierender Ehrgeiz haben tiefe Spuren bei all jenen hinterlassen, die das Glück hatten seit ihrer Ernennung im Frühjahr 2016 unter ihrer Leitung zu arbeiten. Auch in ihren früheren Ämtern an der Oper Stuttgart, am Brüsseler Opernhaus La Monnaie / De Munt und bei den Bregenzer Festspielen bestach sie durch ihre Herzlichkeit und ihre berufliche Kompetenz.
Das aufrichtige Beileid der gesamten Opéra national du Rhin und  unser tiefes Mitgefühl gelten Eva Kleinitz’ Angehörigen und ihren Freunden.

Ein kurzer Nachruf von Sabine Weber

Nach einer gemeinsamen Entscheidung des französischen Kulturministeriums, der Städte Straßburg, Mulhouse und Colmar, hat sie 2017 die Nachfolge von Marc Clemeur als Generalintendantin angetreten. Ihre erste Spielzeit 2017/18 hat sie mit Philippe Manourys „Kein Licht“ in Koproduktion mit dem Straßburger Neue Musikfestival und der Ruhrtriennale eröffnet und gleich ein großes Ausrufungszeichen gesetzt. Als dritte Produktion ihrer Spielzeit hat Riccardo Zandonais wenig beachtete Oper Francesca da Rimini eine großartige Produktion in der Regie von Nicola Raab erlebt (siehe Klassikfavori-Interview vom 11. Dezember 2017). Und in der zweiten Spielzeit hat sie mit der Wiederentdeckung von Jacques Offenbachs „Barkouf“ mit Regisseurin Mariame Clément das Offenbach-Jahr vorab eingeleitet. Als stellvertretende Intendantin in Bregenz und in Brüssel verfügte sie über ein großes Wissen und Erfahrungen, die sie als Operndirektorin in Stuttgart vertieft und um Kompetenzen in Frankreich erweitert hat. Mit großem Enthusiasmus hat sie als Frau die Geschicke der französischen Oper nahe der deutschen Grenze übernommen.

Bei der Premierenfeier von „Barkouf“ im letzten Dezember ist sie schon gezeichnet gewesen. Die zweite Ausgabe des von ihr in Strasbourg neu ins Leben gerufenen interdisziplinären Festivals ARSMONDO hat Eva Kleinitz gerade noch hinter sich bringen dürfen. Dieses Jahr mit Argentinien im Fokus. Die erste Ausgabe 2018 ist Japan gewidmet gewesen. Seit Donnerstag trauert Strasbourg.

Nordrhein-Westfalen fördert Oper Dortmund mit 864.651 Euro. Förderprogramm „Neue Wege“ unterstützt Outreachprojekte und Junge Oper

Bild: nn

Foto: M Bigge/Wikimedia Commons

(15. Mai 2019) Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat gemeinsam mit Michael Schmitz-Aufterbeck, Sprecher der Ständigen Konferenz der Intendanten Nordrhein-Westfalen, und Dr. Christian Esch, Direktor des NRW Kultursekretariats (Wuppertal) und Vorsitzender der Jury, die Juryentscheidung für das erstmals ausgeschriebene Förderprogramm „Neue Wege“ bekanntgegeben. Mit insgesamt rund 9,2 Millionen Euro werden in der ersten Förderrunde 13 kommunale Theater und Orchester für in der Regel drei Jahre unterstützt. Die Mittel fördern die Stärkung und Ausbildung von besonderen Profilen und künstlerischer Qualität. Die Oper Dortmund wird für die Projekte Junge Oper, Biennale Outreachfestival und Bürgeroper mit insgesamt 864.651 Euro gefördert.

Die Oper Dortmund wird durch die Förderung die von Intendant Heribert Germeshausen bei seinem Amtsantritt 2018/19 begonnene Öffnung der Oper in die diverse Stadtgesellschaft des 21. Jahrhunderts durch den Aufbau eines eigenständigen Ensemble für die Junge Oper, den Ausbau der Bürgeroper und die Verknüpfung der Untersparten und partizipativen Formate um entscheidende Facetten deutlich erweitern.

Wichtiger Bestandteil ist die Gründung eines eigenen Ensembles für die Junge Oper, für die Sänger auswählt werden, die die Vermittlung der Kunstform Oper als Karriereschwerpunkt betrachten und über theaterpädagogische Zusatzqualifikationen verfügen. Damit sollen Inszenierungen produziert und erfolgreiche Produktionen wiederaufgenommen werden, die altersspezifisch fokussiert, die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen thematisieren. Mithilfe einer eigenen Technikerstelle soll das Angebot mobiler Opernproduktionen für Schulen und Kindergärten ganzjährig und unabhängig vom Spielbetrieb im Haupthaus, erheblich ausgebaut werden. Die Oper Dortmund ist damit das erste Opernhaus in NRW und das zweite in Deutschland mit einem eigenen, spezifischen Ensemble für die Junge Oper. Ferner dienen die Mittel dazu, die Attraktivität der erfolgreichen Bürgeroper durch den gezielten Einsatz zusätzlicher Coaches weiter auszubauen. Über biennale Outreachfestivals werden die Aktivitäten der Jungen Oper, der Bürgeroper und weitere partizipative Formate wie die zahlreichen Spielclubs sowie Sitzkissenopern für sehr kleine Kinder miteinander verknüpft.

Ein Gedanke zu „Pressemitteilungen“

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

social listening and reading